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Die Geschichte von infosyonNach der 1. Werkstatttagung "Organisationsaufstellungen" 1998 in Wiesloch bildeten sich eine Vielzahl regionaler Lernwerkstätten. Diese schlossen sich, unter massgeblicher Initiative von Thomas Siefer, zu einem Netzwerk zusammen, das 30 Lernwerkstätten mit ca. 600 KollegInnen umfasste. Die Koordination des Verbundes übernahmen später Jörg Bitzer und Ekkehard Nau.
Um die gemeinsamen Bande zu stärken, lud im April des Jahres 2001 Gunthard Weber 18 engagierte Aufstellerinnen und Aufsteller aus mehreren Ländern nach Wiesloch ein und gab damit den Anstoss zur Gründung der “Ostergruppe”. Diese setzte sich zum Ziel, durch verschiedene Massnahmen die Systemaufstellung als anerkannte Methode zu etablieren. Eine dieser Massnahmen war die Schaffung von Kommunikationsräumen zur Pflege des Wissens- und Erfahrungsaustausches: Die Planung von ersten Arbeits- und Fachtagungen nahm damit ihren Anfang.
Gleichzeitig wurde die organisatorische Einbindung in die Internationalen Arbeitsgemeinschaft für systemische Lösungen nach Bert Hellinger (IAG) in Form einer eigenständigen Sektion vorangetrieben.
Die grundsätzliche Offenheit für Impulse theoretischer und praktischer Natur aus unterschiedlichen Richtungen galt für die Mitglieder der Ostergruppe als ein wichtiger Grundsatz. Konzepte von Bert Hellinger, Gunthard Weber sowie Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd wurden gleichermassen mit Interesse aufgenommen, ausprobiert und diskutiert. Wichtige Impulse kamen aber auch aus den Lernwerkstätten und von vielen anderen, die an der Entstehung der Systemaufstellungen für Organisationen und Arbeitskontexte beteiligt waren.
Am 15. – 16. November 2002 trafen sich in Kassel 140 an der Aufstellungsarbeit Interessierte zur Kick-off-Veranstaltung unter dem Titel „OrganisationsAufstellungsarbeit auf dem Weg zur anerkannten Beratungsmethode - was tun wir dafür“. Im Rahmen eines "Open Spaces" diskutierten sie wichtige Themen und formierten dazu Arbeitsgruppen, die wertvolle Beiträge in die Ostergruppe einbrachten.
Im September 2003 traf sich die Ostergruppe in Eugendorf bei Salzburg, um ihre Positionierung gegenüber ihren unterschiedlichen Bezugsspartnern zu klären. Hier entschied die Gruppe, sich von der IAG organisatorisch zu lösen und ein eigenes Forum zu gründen.
Die erste Fachtagung führte vom 28.-30. November 2003 wiederum in Kassel 340 TeilnehmerInnen zusammen. Unter dem Titel "OA meets OE" wurden Verbindungs- und Berührungspunkte zwischen der Organisationsaufstellung und der Organisationsentwicklung thematisiert. Gerhard Stey, Gabriele Dehlinger und Mitglieder der Ostergruppe organisierten diese Tagung.
Im Vorfeld der Tagung, nämlich am 27. November 2003, wurde definitiv die Bildung eines Vereins beschlossen und am 8. Juli 2004 wurde der gemeinnützige Verein „Internationales Forum für Systemaufstellungen in Organisationen und Arbeitskontexten - infosyon" in Kassel gegründet. Die 16 Gründungspersonen sind: Friedrich Assländer (D), Guni Baxa (A), Michael Blumenstein (D), Annelies Boutellier (NL), Christine Essen (A), Ursula Hempel-Taraz (D), Birgit Knegendorf-Reincke (D), Henriette Katharina Lingg (D), Loni Lücke (D), Ekkehard Nau (D), Claude Rosselet (CH), Georg Senoner (I), Kuno Sohm (A), Jan Jacob Stam (NL), Gerhard Stey (D), Gunthard Weber (D).
Michael Blumenstein, Henriette Katharina Lingg, Claude Rosselet und Gerhard Stey nahmen als Mitglieder des ersten Vorstandes ihre Arbeit auf.
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