Leitung des Impuls-Workshops: Prof. Dr. Christoph Mandl und Claude Rosselet
Das gängige Verständnis von Organisationslernen ist, dass dies die kontinuierliche Steigerung der Fähigkeit ist, als Organisation die eigene Zukunft hervorzubringen. Eine etwas andere Formulierung ist, dass dies die Fähigkeit einer Organisation zu grundlegender Innovation und Veränderung bedeutet. Eine solche Fähigkeit wird - dies als Arbeitshypothese - vor allem durch folgende Aktivitäten bzw. Prozesse entwickelt:
- Erkennen der Muster, die die Ereignisse steuern;
- die eigene kreative Spannung halten;
- miteinander die mentalen Modelle erforschen;
- eine gemeinsame Vorstellung der gewollten Zukunft entwickeln;
- Besprechungen, bei denen neue Erkenntnisse gewonnen werden;
- Experimentieren.
In diesen Prozessen eingebettet können Aufstellungen dazu führen, organisationale Lernbehinderungen zu reduzieren oder zu beseitigen.
Univ. Prof. Dkfm. Dr. Gareis und Brigitte Sachs-Schaffer
Dieser Workshop gibt einen Überblick zum Stand der Entwicklung, zum Nutzen von Systemaufstellungen in Projekten. Die Referenten – beide führend in ihrer Disziplin - zeigen, wo und wie tatsächlich Emergenz möglich wird, wenn man diese zwei kongenialen Instrumente zusammenführt. Stichworte:
- Consulting von Organisationsprozessen und komplexen Projekten;
- Klärung des Auftrags, des Ziels, der Stakeholderinteressen;
- Erkennen von Systemdynamiken / Hidden Agenda;
- Teambuilding;
- sozio-emotionale Kompetenz und Intervention des/der ProjektmangerIn;
- Management von Krisen und Instabilität u.a.
Nach Theorieinputs und Best-Practise-Bericht folgt ein Live-Beispiel, bei dem für ein TN-Projekt beispielhaft die kombinierte Herangehensweise gezeigt wird.