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Lernende Organisation: Systemarchetypen - Über Muster die verbindenProf. Dr. Christoph Mandl, Wien
Projektmanagement: Systemisches im ProjektmanagementUniv. Prof. Dkfm. Dr. Gareis, Wien
Ziele:
Inhalte:
System-Aufstellung: Skizze zu einer Theorie dieser Praxis
Wenn man Luhmann und Habermas folgt, muß man zwischen Lebenswelt und System einen eklatanten Gegensatz sehen; darin waren sich beide Autoren - trotz höchst unterschiedlicher Begründungen - einig. Je intensiver man sich jedoch mit dem Phänomen der Interaktion auseinander setzt, um so stärker werden die Zweifel. Schließlich lernt man zu begreifen, daß zwischen Lebenswelt und System nicht nur kein Gegensatz besteht, daß sich diese beiden Phänomene vielmehr wechselseitig voraussetzen, daß sie die zwei Seiten einer Form bilden: Würden sich soziale Systeme nicht mit lebensweltlichen “Oberflächen” ausstatten, wäre es den je partizipierenden Menschen überhaupt nicht möglich, ihr Verhalten nachhaltig zu orientieren. Diese `Sicht der Dinge` provoziert die Frage nach der immer wieder neu zu leistenden Vermittlung zwischen Lebenswelt und System. Man kann diese ständig mitlaufende Vermittlungsnotwendigkeit mit dem altehrwürdigen Ausdruck Praxis bezeichnen. Die je emergierende Praxis ökonomischer Organisationen (Firmen) zum Beispiel besteht dann darin, sich sowohl als Unternehmen (System) wie auch als Betrieb (Lebenswelt) zu beschreiben und diese beiden Beschreibungen erfolgsorientiert miteinander zu vermitteln. Es ist genau dieser Bereich der systemisch-lebensweltlichen Praxis, in dem die Systemaufstellung sich als ein Bündel höchst eigenständiger Verfahren entwickelt. In einem sehr genauen Sinn kann man diese Entwicklung als einen “Tanz mit der Emergenz” begreifen - und reflektieren. |
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