![]() |
![]() |
![]() |
Wozu Systemaufstellungen?Manche Führungskraft wäre erleichtert, wenn sie die Chancen und Risiken von geplanten Vorhaben genauer abschätzen könnte. Und sicherlich wäre ihr, ergänzend zu den konventionellen Managementsystemen, ein Instrument willkommen, das innerhalb komplexer Kontexte auch unauffällige, schwache Signale wahrzunehmen und aufzuschlüsseln vermag.
Doch welche Instrumente sind sensibel genug, um verborgenes (sogenannt implizites) Wissen aufzuspüren? Und welche davon sind gleichzeitig intelligent genug, die gewonnenen Informationen so zu deuten, dass daraus valable Handlungsalternativen abgeleitet werden können?
Mit dem Instrument der Organisationsaufstellungen wird dem Management ein Verfahren in die Hand gegeben, das es ermöglicht, in unübersichtlichen (Entscheidungs-)Situationen die Risiken besser abzuschätzen und für die Beteiligten Orientierung zu schaffen.
Mit ihrer radikalen Orientierung am impliziten Wissen ist die Organisationsaufstellung deshalb eine ideale Ergänzung zu den konventionellen, am offenkundigen (expliziten) Wissen orientierten Diagnosesystemen. Im Gegensatz zu konventionellen betriebswirtschaftlichen und sozialpsychologischen Analyseverfahren fällt bei der Aufstellungsarbeit eine aufwendige Datenerfassung und –auswertung weg. Die Organisationsaufstellung setzt bei der Beschreibung von Sachverhalten ein und ermöglicht, gleichsam durch die Oberflächenstrukturen eines Problems hindurch, auf die zugrunde liegenden Dynamiken zu fokussieren.
AnwendungsbereichDer Anwendungsbereich der Systemaufstellungen in Organisationen und Arbeitskontexten ist noch bei weitem nicht ausgelotet. Als nützlich und hilfreich hat sich das Verfahren jedoch in der Erarbeitung von konkreten Lösungen bei folgenden Fragestellungen erwiesen:
Neben den Hinweisen auf eine konkrete Lösung im Rahmen eines bestimmten Kontextes gibt die Aufstellungsarbeit immer auch Aufschluss über grundlegende Dynamiken in Organisationen als soziale Systeme.
Als Beispiele dafür mögen hier angeführt sein:
|
|